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Geschichte

Das Theater ist der Ort, bei dem sich die ganze Gruppe zur gemeinsamen Arbeit zusammenfindet. Anlässlich des Herbstkonzertes im Jahre 1937 spielte die TGE erstmals Theater, um schon 1938 mit einem Dreiakter in eine eigentliche Theatersaison zu starten. Seit 1962 bis heute werden ohne Unterbruch alljährlich im Januar 11 Aufführungen auf die Bühne gebracht. Beim Theater der TGE fallen ein paar Besonderheiten auf. So sind seit der Gründung immer Frauen mit der Regie betraut worden; Paulina Spähni-Hauser (1937-1944), Agnes Huber-Denier (1946-1947), Trudi Wild-Walker (1950-1973), Marie Lussi-Zgraggen (1971-1991) und seit 1992 ist Ruth Feubli-Walker die Spielleiterin. Als Resultate ihrer Arbeit dürfen die Teilnahme an der Theater Biennale in Lugano und das Engagement des Erstfelder Theaters auf einem Kreuzfahrtschiff erwähnt werden.
Etwas Besonderes ist auch die jeweilige Eröffnung des Theaterabends. Zu Beginn singt der Chor traditionsgemäss zwei Jodellieder. Im Saal werden die Besucher mit Live-Musik begrüsst. Ganz sympathisch wirkt auch die Präsenz der Mitarbeitenden beim Empfang, an der Kasse, beim Platzanweisen und im Theaterstübli, alle Beteiligten tragen nämlich die schmucke Urnertracht. Das Casino ist ein idealer Spielort, mit einer bequemen Bestuhlung ausgestattet. Im gleichen Gebäude befindet sich auch das Theaterstübli, das zum anschliessenden Verweilen einlädt.
Seit der Gründung des Regionalverbandes Zentralschweizer Volkstheater im Jahre 1994, ist die TGE dem Verband angeschlossen.
Wurde das Theater anfangs vom Vorstand organisiert, ist seit 2002 ein Produktionsteam dafür zuständig. Geleitet wurde diese Team seit Beginn bis 2012 von Hans Zgraggen.